Dirk Vogelskamp beleuchtet in einem kurzen Artikel das Verhältnis von polizeilichen Übergriffen gegen MigrantInnen und der herrschenden Migrationspolitik. Zentrale These:
“… eine Gesellschaft, in der Immigrant/inn/en, zumal wenn sie unerlaubt eingereist sind und sich unerlaubt niedergelassen haben, als bedrohliche und feindliche Fremde wahrgenommen und entsprechend kriminalisiert werden, eine Gesellschaft, in der legal lebende Immigrant/inn/en zu politisch und kulturell defizitären Menschen zuerst entwürdigt, schließlich repressiv integriert und darüber hinaus öffentlich zu sozialen Belastungen erklärt werden, eine solche Gesellschaft wandelt immer am Abgrund „des Übergriffs“.
Die Gewalt des „Übergriffs“ wurzelt m. E. in diesen institutionellen und gesellschaftlichen Gewaltverhältnissen, denen Immigrant/inn/en alltäglich unterworfen sind.”
Der vollständige Artikel ist hier nachzulesen.







